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Streitschlichtung

Streitschlichtung

Erziehung - Erziehung


Streitschlichtung nach dem Prinzip der Mediationstreithahn1streithahn2

In einer Lehrerkonferenz stellte das Team der OGGS, damals noch „Verlässliche Grundschule“, im Jahr 1998 ein Konzept zur Einrichtung eines Streitschlichtungsraumes für die GGS Hackenberg vor. Erfahrungen mit Mediation aus der Arbeit mit den Kindern dieser Gruppe wurden eingebracht.
Inzwischen finden in jeder 1. großen Pause und oft auch in der nachfolgenden Unterrichtsstunde Streitschlichtungsgespräche im Gruppenraum 3 der OGGS statt. Sie werden hauptsächlich von ausgebildeten Streitschlichtern der 4. Schuljahre durchgeführt, in besonderen Fällen auch durch Mitarbeiter/innen oder die Leiterin der OGGS, Frau Robra. Bei Bedarf wird eine Streitschlichtung auch in der 2. großen Pause durchführt. 
 
streitschlichtungklein1Als Symbol für den Streitschlichtungsraum wurde eine Friedenspfeife gewählt und der Raum entsprechend gestaltet. Innerhalb des Schulgebäudes wurden Wegweiser mit dem Symbol des Schlichtungsraumes angebracht.

In allen Klassen wurde zu Beginn des Schuljahres 98/99 von den jeweiligen Klassenlehrerinnen oder von einer Streitschlichterin über die Einrichtung des Schlichtungsraumes berichtet. Die wichtigsten Grundsätze der Mediation wurden den Kindern erklärt und an Beispielen verdeutlicht:
 
Mediation versucht im Konflikt zu vermitteln, nicht Schuld zuzuweisen. Das Verfahren dient der zukunftsorientierten gemeinsamen Lösung. Die Konfliktparteien finden dabei selbst ihre Anteile am Konflikt und suchen gemeinsam nach einer Lösung. Mediation vertraut den Beteiligten und versucht ihre Eigenverantwortlichkeit zu stärken, sowie Erkenntnisse zur Selbst- und Fremdwahrnehmung sichtbarer zu machen. Voraussetzung für den Verhandlungsprozess ist die freiwillige Anwesenheit beider Konfliktparteien. Das Streitschlichtungsgespräch ist vertraulich. Unterlagen (Friedensverträge und Protokolle) werden unter Verschluss gehalten. Aufgabe der Mediatorin/des Mediators ist es, den Gesprächsprozess zu ermöglichen bzw.in Gang zu halten. Ziel der Mediation ist, dass die Konfliktparteien eine Lösung finden, mit der alle zufrieden sind.
Friedenstanz:
                                                     r-dance

Ausbildung:

Inzwischen werden alle Kinder der 3. Schuljahre als Mediatoren ausgebildet. Im 4. Schuljahr arbeiten dann diejenigen, die es möchten, als Streitschlichter/innen.

Die wichtigsten Grundsätze der Mediation werden den Kindern erklärt und an Beispielen verdeutlicht:
 
- Mediation versucht im Konflikt zu vermitteln, nicht Schuld zuzuweisen.
- Das Verfahren dient der zukunftsorientierten gemeinsamen Lösung.
- Die Konfliktparteien finden dabei selbst ihre Anteile am Konflikt und suchen gemeinsam nach einer Lösung.
- Mediation vertraut den Beteiligten und versucht ihre Eigenverantwortlichkeit zu stärken, sowie Erkenntnisse zur Selbst- und Fremdwahrnehmung sichtbarer zu machen.
- Voraussetzung für den Verhandlungsprozeß ist die freiwillige Anwesenheit beider Konfliktparteien.
- Das Streitschlichtungsgespräch ist vertraulich.
- Unterlagen (Friedensverträge und Protokolle) werden unter Verschluss gehalten.
- Aufgabe der Mediatorin / des Mediators ist es, den Gesprächsprozess zu ermöglichen bzw. in Gang zu halten.
- Ziel der Mediation ist eine Konfliktlösung, mit der beide Konfliktparteien zufrieden sind.
 
Der Ablauf eines Streitschlichtungsgespräches wird den Kindern erläutert:

1) Begrüßung der Konfliktparteien 
Mit der Begrüßung wird die Bereitschaft, eine Lösung zu suchen, positiv  hervorgehoben. Das Gespräch wird unparteiisch und vertraulich geführt.

2) Gesprächsregeln und Ziele verabreden
Für einen Dialog sind Gesprächsregeln und deren Einhaltung unerlässlich. Das Zuhören sowie die klare Darstellung der eigenen Sichtweise und der damit verbundenen Gefühle macht eine gemeinsame Lösung überhaupt möglich. Der Mediator / die Mediatorin hilft nur bei Bedarf.

3) Situationsdarstellung beider Kontfliktparteien 
Beide (alle) Kinder erhalten die Möglichkeit, die Situation zu erzählen. Gefühle und Motive werden gegebenenfalls vom Mediator/der Mediatorin erfragt. (evtl. Hilfsmittel einsetzen)

4) Augenblickliche Stimmung ausdrücken
“Du hast gehört, wie A/B die Situation erzählt/erlebt hat. Was denkst du jetzt?”
Verständnis für den Anderen wird so entwickelt und eigene Streitanteile werden deutlich.

5) Eigene Streitanteile selbst erkennen und aussprechen
So können beide Kinder Möglichkeiten erarbeiten, den aktuellen Streit beizulegen und zukünftige Streitigkeiten evtl. zu vermeiden bzw. besser zu gestalten.

6) Lösungen werden erarbeitet
Lösungen müssen von beiden akzeptiert werden. Es gibt keinen Schuldigen!
Die Lösung wird im Friedensvertrag eingetragen und von beiden Konfliktparteien und vom Streitschlichter unterschrieben. Bei Bedarf wird ein weiteres Treffen der Konfliktparteien mit dem/der MediatorIn verabredet, um ihnen die Möglichkeit zu geben, über ihre Erfahrungen zu berichten.

friedensvertrag

 

 
Offener Ganztag

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Willkommen im 
Offenen Ganztag!

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