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Beobachtung und Diagnostik

Beobachtung und Diagnostik

Individuelles Fördern - Individuelle Förderung


Individuelle Förderung auf der Grundlage kompetenter Beobachtung und Diagnostik

Um angemessene Lern- und Förderangebote bereitstellen zu können und die Lernprozesse der Kinder kompetent begleiten zu können, ist eine richtige Einschätzung ihrer Potentiale und Leistungsstände ebenso wichtig wie die Berücksichtigung von Entwicklungsverzögerungen und Lernschwierigkeiten.
Beobachtungs- und Diagnosekompetenz waren wiederholt Gegenstand von gemeinsamen Gesprächen auf Konferenzen, an Didaktischen Tagen und in Lehrerfortbildungen. Sie sind auch in Zukunft ein wichtiges Thema.


a) Schuleingangsdiagnostik:

Der Eingangsdiagnostik kommt besondere Bedeutung zu. Alle Kinder sollen von Anfang an die richtigen Lernangebote und Förderungen erhalten. Das beinhaltet die gezielte Suche nach den Bedingungsfaktoren der Lernaus-gangslage.

Vorgaben des neuen Schulgesetzes bestärken uns in unserem Konzept. Schulanfänger werden durch Herabsetzung des Schulpflichtalters jünger. Bereits in den letzten beiden Jahren haben wir aufgrund unseres individualisierten Vorgehens und unserer jahrgangsgemischten Eingangsklassen alle Kinder aufgenommen, deren Eltern einen begründeten Antrag auf Früheinschulung stellten (Kann-Kinder). Außer der bereits beschriebenen Art zu lernen sprechen folgende Gründe dafür: Jedes Jahr verbleibt ungefähr die Hälfte der Kinder einer Klasse 1/2 in eben dieser Klasse bei der gleichen Lehrerin. Ein eventueller dreijähriger Verbleib in der Eingangsphase ist also nicht mit einem Übergang in eine komplett neue Klassengemeinschaft und mit einer fremden Lehrerin verbunden. Das Kind kann seine Lernprozesse kontinuierlich fortführen. Das dritte Jahr wird laut Gesetzesvorgabe nicht auf die Schulpflicht angerechnet. Es verringert sich dadurch der Leistungsdruck, da der Lernstoff der ersten beiden Schuljahre nicht unbedingt in der Zeitspanne von zwei Jahren bewältigt werden muss. Wir denken, in einem solchen System können noch sehr junge Kinder bereits gut nach ihren individuellen Möglichkeiten gefördert werden, auch wenn die üblicherweise propagierte „Schulreife“ noch nicht in vollem Umfang den herkömmlichen Erwartungen entspricht.

Konkrete Maßnahmen zur Beobachtung und Diagnose vor Schuleintritt und in den ersten Schulwochen:

- Gespräche und Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten vor Schulanfang und im weiteren Verlauf (gegenseitige Hospitationen, Austausch, gemeinsame Projekte, Vernetzung der Leitungen)
- Sprachstandsmessung der 4-jährigen
- Absprachen zur vorschulischen Sprachförderung 
- Diagnostisches Aufnahmeverfahren
- Unterrichtsspiele im Januar mit gezielter Beobachtung / Dokumentation der Ergebnisse / Elterngespräche
- Einladung der Schulanfänger in die künftigen Klassenverbände vor den
Sommerferien
- gezielte Beobachtungen während der ersten Unterrichtswochen /
bei Bedarf unterstützt durch die Sonderpädagog/innen (Vorteil der
Jahrgangsmischung: Es müssen nicht so viele Lernanfänger auf einmal
beobachtet werden. Durch das eigenständige Lernen der Zweitklässler
bleibt mehr Zeit für die Beobachtung der Schulanfänger.)
- Durchführung der Offenen Diagnosewerkstatt der GGS Hackenberg /
Auswertung der Ergebnisse / Elterngespräche
- Auswertung weiterer Arbeitsergebnisse
- Auswertung von Arbeitsplänen und Pässen
- Austausch aller Kolleg/innen einer Klasse
- Austausch in den Jahrgangsstufen- und Fachkonferenzen
- Austausch mit den Mitarbeiter/innen des Offenen Ganztags
- individuelle Notationsverfahren der Kolleg/innen


b) Beobachtung und Diagnostik im weiteren Lernverlauf und in den nächsten Schuljahren:

Es ist uns wichtig, Lernprozess und Leistungsstand eines Kindes nicht        defizitorientiert zu beobachten und beurteilen, sondern den aktuellen Könnens- und Wissensstandes bewertungsneutral festzustellen und dann, wenn nötig, über weitere Maßnahmen zur Förderung zu entscheiden. Auch die Leistungsbeschreibungen gegenüber den Eltern oder in Zeugnissen werden so weit wie möglich in diesem Sinne verfasst.


Besonders gute Fortschritte eines Kindes sollen herausfordern zu verstärkten Anstrengungen und besonderen Angeboten, vielleicht auch zu strukturellen Veränderungen wie beispielsweise einer Vorversetzung.


Konkrete Maßnahmen zur Beobachtung und Diagnose:

- Beobachtungen während des Unterrichts / bei Bedarf unterstützt durch die Sonderpädagog/innen
- Auswertung von Arbeitsergebnissen
- Auswertung von Arbeitsplänen, Pässen, Portfolios…
- Leistungsüberprüfungen mit und ohne Noten
- Durchführung und Auswertung der Diagnosediktate zum Rechtschreib-
vermögen nach festgelegtem Zeit- und Auswertungsraster
(nach N. Sommer-Stumpenhorst)
- Durchführung und Auswertung der Vergleichsarbeiten in Klasse 3 /
Evaluation der Ergebnisse / Rückschlüsse auf Stärken und Schwächen des Unterrichts / Vereinbarungen für weiteres Vorgehen      
- Durchführung situativ abgesprochener Parallelarbeiten in den einzelnen Jahrgangsstufen
- Durchführung standardisierter Tests zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs oder vermuteter Hochbegabungen
- Klasse 4: Tabellarische Übersicht über Kompetenzen und Leistungen, die für den Besuch der verschiedenen weiterführenden Schulen nötig sind / als Grundlage für die Selbsteinschätzung der Schüler/innen und die Beratungsgespräche mit den Eltern
- Austausch der Beobachtungen aller Kolleg/innen einer Klasse
- Austausch in den Teams der Jahrgangsstufen- und Fachkonferenzen
- Austausch mit den Mitarbeiter/innen des Offenen Ganztags
- individuelle Notationsverfahren der Kolleg/innen


Ein wichtiger Aspekt der Beobachtungs- und Diagnosekompetenz unserer Lehrkräfte ist die Fähigkeit, gefasste Meinungen durch neue  Beobachtungen oder Gespräche, durch aktuelle Ergebnisse oder Fortschritte zu überdenken und anzupassen oder sogar Perspektivenwechsel vorzunehmen.

 
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