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Schuljahr 2010/11

Schuljahr 2010/11

Selbstlernzentrum - Im Selbstlernzentrum

Im neuen Schuljahr 2010/ 2011 sind weiterentwickelnde Maßnahmen für das Selbstlernzentrum geplant und erwünscht:

- Intensivierung der Kooperation mit außerschulischen Partnern z.B. mit einzelnen Fachbereichen der Uni Wuppertal sowie Schüler/innen der weiterführenden Schulen

- Erhöhung der Anzahl der Selbstlerner/innen sowie Ausweitung des Konzepts für jüngere Schüler

- Erweiterung der Präsentationsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler als Multiplikator/innen für ihre Mitschüler

Dazu haben wir zwei Schwerpunkte geplant, auf die wir im Folgenden weiter eingehen möchten.

Der Arbeitsschwerpunkt „Experimenteller Sachunterricht“ hat sich aus dem laufenden Schuljahr heraus entwickelt. Nachdem die Stationen der MINIPHÄNOMENTA einige Wochen bei uns aufgebaut waren, sind zur Zeit Lehrkräfte dabei, Experimentierkisten für die Schüler zusammenzustellen. Die Idee, Kinder in diese Planungen mit einzubeziehen, passt zum Konzept des Selbstlernzentrums.

Der Arbeitsschwerpunkt „Schach“ entsprang der Idee einer Gruppe von Kolleg/innen, die positiven pädagogischen Wirkungen dieses Spiels für alle Kinder nutzbar zu machen.


Kooperation mit außerschulischen Partnern:

Um die Lernfreude und Begeisterung der Kinder für naturwissenschaftliches Experimentieren weiter zu fördern, planen wir, gezielt Referenten und Experten zu einzelnen Themenbereichen einzuladen bzw. Kooperationspartner vor Ort zu besuchen, um den Kindern einen motivierenden Einstieg in die Selbstlernthemen zu geben.

Sehr wünschenswert wäre beispielsweise eine Kooperation mit ausgewählten Fachbereichen der Uni Wuppertal bzw. mit Lehramtsstudent/innen, sowie mit Schüler/innen weiterführender Schulen (z.B. Röntgen-Gymnasium in Remscheid Lennep).


Erhöhung der Anzahl der Selbstlerner/innen:

Eine Erhöhung der Mentorenstunden bietet zugleich die Möglichkeit, mehr Kinder im Rahmen des SLZ zu fördern und insbesondere jüngere begabte Schüler/innen aus den 2. Schuljahren in die Arbeit mit einzubeziehen. Die kontinuierliche und zeitnahe Rückmeldung bzw. Kooperation zwischen Mentoren und Selbstlernern ist zudem gesichert.


Einbeziehung des Schuljahresschwerpunkts „Experimenteller Sachunterricht
im 1. Halbjahr 2010/11:

In den neuen Richtlinien und Lehrplänen für die Grundschule in NRW geht es im Fach Sachunterricht besonders um eine Stärkung der Bereiche Naturwissenschaft und Technik und das forschend-entdeckende Lernen. Darin liegt auch der Schuljahresschwerpunkt der GGS Hackenberg. Im experimentellen Sachunterricht sollen neben der Stärkung des naturwissenschaftlichen Experimentierens und der naturwissenschaftlich-technischen Bildung auch chemische, physikalische und technische Prozesse mit Kindern erforscht werden. Im Rahmen des Experimentierens und Lernens an den Stationen der MINIPHÄNOMENTA, die wir im Frühjahr dieses Jahres zu Gast hatten, waren neben einem enormen Interesse für naturwissenschaftliche Experimente die Lernfreude und Lernbegeisterung der Schüler deutlich sichtbar. Besonders leistungsstarke und begabte Kinder zeichneten sich dadurch aus, dass sie nicht nur den beobachteten, physikalischen Phänomenen auf den Grund gehen wollten, sondern sich auch an den wissenschaftlichen Erklärungen interessiert zeigten. Aus diesen Beobachtungen heraus resultiert folgende Idee:

Der genannte Schuljahresschwerpunkt des forschend-entdeckenden Lernens wird zugleich auch Themenschwerpunkt des SLZ. Neben der Erarbeitung und Erprobung von einfachen, naturwissenschaftlichen Experimenten werden die Kinder in die Entwicklung von Experimentierkisten der Schule einbezogen und stehen zugleich als Experten anderen Klassen und Lehrern beratend zur Verfügung bzw. können gezielt „gebucht“ werden. Neben einer Vertiefung ihres eigenen Wissens und einer Erweiterung ihrer Kompetenzen bietet dies den Schülerinnen und Schülern des SLZ eine neue Präsentationsplattform.


Mögliche Themenbereiche zum „Experimentellen Sachunterricht“ sind u.a.:

• Stoffe und ihre Umwandlung

• Wärme, Licht, Feuer, Wasser, Luft

• Magnetismus und Elektrizität


Kooperationspartner, externe Referenten oder Experten sollen jeweils zu Beginn
der Bearbeitung eines neuen Themenbereichs eingeladen werden. So bekommen die Kinder im Rahmen des SLZ einem besonders motivierenden, praxisnahen und fachlich fundierten Einstieg in die weitere „Forschungs“-Arbeit.

Wir wünschen uns sehr, als Kooperationspartner Referent/innen der Junior Uni Bergisches Land und/oder Student/innen einiger Fachbereiche der Uni Wuppertal zu gewinnen. Vorhandene Ansprechpartner/innen aus dem Bereich des Offenen Ganztags sind bereits eingeplant.

Entwicklung einer Spielkultur am Beispiel „Schach“ als Schwerpunkt des SLZs im 2. Halbjahr 2010/11:

Ein Feldversuch in Trier ergab, dass Schachunterricht zu deutlich höherer Konzentrationsfähigkeit und infolgedessen auch zu besseren schulischen Leistungen bei Grundschülern führt. Besonders auffällig waren die Verbesserungen bei leistungsschwachen Schülern in Deutsch, Lese- und Sprachverständnis und Mathematik. Darüber hinaus wurden besonders in den Klassen 3 und 4 deutlich höhere Werte bei der Leistungsmotivation und der Sozialkompetenz festgestellt. Bei dem Feldversuch wurden Klassen der Grundschulstufen 1 bis 4 an zwei verschiedenen Schulen verglichen, wobei in einer Schule Schach als Unterrichtsfach eingeführt wurde, in der anderen nicht. Im Ergebnis deckt sich die Studie mit ähnlichen Untersuchungen in anderen Ländern. Dort wurde z.T. Schach bereits als Unterrichtsfach in den Lehrplan aufgenommen. Schach schult außerdem das logische Denken sowie die Kombinationsfähigkeit von Kindern. Es verbessert das räumliche Denken und unterstützt das Planen und Vorausdenken. Die Kinder lernen die Folgen ihres eigenen Handelns abzuschätzen und müssen beim Spiel verschiedene Möglichkeiten abwägen, wie sie weiter spielen - quasi eine Strategie entwickeln. Hierzu zählt auch die Flexibilität auf neue Situationen zu reagieren, Geduld, Ausdauer und Zielstrebigkeit. Spielt man später ein Turnier, so kommt hinzu, dass man unter Zeitdruck und Stress eine Entscheidung treffen muss. Bei Mannschaftswettkämpfen lernen die Kinder Teamgeist und auch den Umgang mit Niederlagen. All diese Fähigkeiten sind für die Bewältigung von Alltagssituationen geeignet.

In den Schachkursen an der GGS Hackenberg sollen zunächst die Schnelllerner des SLZ mit den Schachregeln vertraut gemacht werden. Dazu sollen externe Kooperationspartner aus den örtlichen Schachsklubs Remscheid und Lennep bzw. schachspielende Studenten (z.B. von der Uni Wuppertal) angeworben werden.

Die Schüler schließen dann einen entsprechenden Lernvertrag (s. Anhang) zum Thema Schach ab.


Der Aufbau der folgenden acht Lerneinheiten wird mit den Referenten gemeinsam
erarbeitet:

1. Schachbrett, Grundstellung und Gangart der zentralen Figuren

2. Schach und Matt - Gangart der anderen Steine

3. Der Tausch von Steinen, ihre Wertigkeit

4. Wie man eine Schachpartie eröffnen sollte

5. Einfache Pläne

6. Der Angriff auf den König

7. Taktische Grundelemente

8. Wettkämpfe zwischen den Selbstlernern, anderen Schülern, Klassen


Die Anfänger lernen das Bauerndiplom und Springerdiplom, die Fortgeschrittene
das Läuferdiplom. Sobald die Anfänger das 1. Diplom erlernt haben, fangen sie an, alle zwei Wochen in der Klasse gegeneinander eine Runde Schachturnier zu spielen. Die Selbstlerner agieren dann als Multiplikatoren und tragen ihre neuen Spielinformationen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in die eigenen Klassen und erwecken dort die Begeisterung der anderen Schüler für das Schachspiel!

 

 

 
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