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Wir wünschen Frieden uns allen

7. März 2022

Die schlimmen Kämpfe zwischen Russland und der Ukraine lassen uns am Hackenberg nicht kalt. In allen Klassen erhalten die Kinder unserer Schule die Gelegenheit, ihre Sorgen und Ängste, das Gehörte und ihre Fragen zu dem Geschehen in der Ukraine auszu­sprechen. Alle Erwach­senen — Lehre­rinnen, Lehrer, Erzie­he­rinnen, Sozial­päd­agogen, Psycho­login, Lernhel­fe­rinnen und Lernhelfer — versuchen so sensibel und gleich­zeitig aufrichtig wie möglich den Kindern auf ihre Fragen und Mittei­lungen zu antworten. Wir wünschen ALLEN Menschen unserer einen Erde, dass sie in Frieden leben können.

Zu unserer Schul­ge­mein­schaft gehören auch Kinder, deren Herkunfts­fa­milien aus der Ukraine und aus Russland stammen. Und nun wurde die Ukraine in einen Krieg gezwungen, Menschen kämpfen gegen­ein­ander und viele viele Menschen geraten in große Not. Vermutlich die aller­meisten dieser Menschen haben diesen Krieg nicht gewollt. Krieg ist IMMER schlimm! 

Wir wollen den Kindern aufzeigen, was sie tun können. Dazu gehört für uns:

  • Wir geben Kindern die Gelegenheit, über Ängste und Sorgen auszusprechen.
  • Wir gestalten Friedens­tauben und hören gemeinsam ein Friedenslied
  • Wir üben täglich Frieden im Kleinen — nämlich in unserer Schulgemeinschaft.
  • Wir lernen, wie man Streit auch ohne Gewalt lösen kann.
  • Wir bemühen uns um Respekt und Höflichkeit im Umgang miteinander.
  • Wir betonen: Alle Menschen sehnen sich nach Sicherheit und Frieden.
  • Wir betonen: Niemand aus unserer Schul­ge­mein­schaft — egal, welche Mutter­sprache er oder sie spricht — ist schuld an diesem Krieg.
  • Wir unter­binden Feind­se­ligkeit der Kinder unter­ein­ander, insbe­sondere wenn sie mit natio­naler Herkunft in Verbindung gebracht wird.
  • Im Schüler­par­lament und in den Klassen­räten werden wir uns darauf vorbe­reiten, wie wir Kindern begegnen, die eventuell demnächst als Geflüchtete zu uns kommen werden.